Fischerprüfung als Gespraechsthema beim Klassentreffen

Seit Abitur sind bereits zehn Jahre vergangen und dank einer Internetseite, die ein soziales Netzwerk ist, habe ich mir vorgenommen, ein Klassentreffen nach Jahren zu veranstalten. Ich habe mir gedacht, es wäre einfach nur schön, sich wieder mit den Kameraden zu treffen und erfahren, wie es den so zur Zeit geht. Wir haben uns in einem vornehmen Restaurant getroffen. Am Anfang musste jeder sagen, was er studiert hat und welchen Beruf er ausübt. Der Reihe nach also erzählte jeder, womit er sich beschäftigt. Ich fand das sehr spannend. Markus ist zum Beispiel Arzt geworden. Er hat uns eine unterhaltsame Anekdote erzählt. Er war nämlich neulich in einer Schule, um dort die Erstklässler zu untersuchen. Um die angespannte Stimmung aufzulockern, fragte er das Kind, das gerade an der Reihe war, wo denn sein Vater arbeite. Prompt antwortete der Junge: "Mein Vater arbeitet nicht, der ist Lehrer". Wir alle fanden das witzig, bis auf Anna, die Lehrerin ist. Sie hat nicht gelacht. Dann war Dieter dran. Er beschäftigt sich beruflich mit Waffen. Natürlich besitzt er selbst das Fischerprüfung. Heutzutage darf nicht jeder in Deutschland eine Waffe haben. Dazu braucht man das Fischerprüfung. Um dieses zu bekommen, muss man ein paar Voraussetzungen erfüllen.